Kabul Luftbrücke
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Über Martin

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Ein Jahr nach unserem ersten Flug

Vor einem Jahr startete unsere erste Evakuierungsmission. Mithilfe eines gecharterten Airbus A320 wollten wir 170 bedrohte Afghan*innen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 2021 ausfliegen. Unsere Maschine hob damals mit nur 18 Menschen ab. Unsere erste Evakuierung war in großen Teilen gescheitert. Doch wir haben weitergemacht. Unser erster Flug sollte nicht unser Letzter sein. Am 13. November flog unser zweiter Charterflug und 148 Menschen, die von den Taliban verfolgt wurden, konnten evakuiert werden. Auch wenn unser Name für Evakuierungen durch die Luft steht, haben wir die meisten Menschen über den Landweg evakuiert, oft mit einem Bus nach Pakistan. Und wir hören nicht auf. Seit unserem ersten Flug im August 2021 haben wir 2713 Personen bei der sicheren und legalen Ausreise aus Afghanistan unterstützt.

Ein Jahr nach unserem ersten Flug2022-08-29T16:07:30+02:00

Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Afghanistan

Mohammad G war Staatsanwalt in Afghanistan, er ging Gangster und Warlords an. Hatte sich als Angehöriger der verfemten Hazara-Ethnie hochgearbeitet, wie all seine Geschwister. Mitarbeiter des verhassten Justizapparats und Hazara - damit war er für die Taliban ein doppelt lohnenswertes Ziel. Als bewaffnete Männer nach dem Sieg der Taliban seiner Mutter das Gesicht aufschlitzten, war klar, dass die Familie nicht nur in den Untergrund gehen musste. Es war klar, dass sie alle das Land verlassen und eine neue, sichere Heimat finden mussten. Ohne Taliban. Wie ihnen die Kabul Luftbrücke geholfen hat, kann man bei der Bosch-Stiftung nachlesen.

Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Afghanistan2022-08-27T18:31:54+02:00

Ein Jahr nach dem Fall von Kabul – Noch immer keine Anlaufstelle für gefährdete Afghanen bei der Bundesregierung!

„Auch ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban hat die Bundesregierung keine Anlaufstelle für gefährdete Personen aufgebaut. Eine solche Stelle ist noch nicht einmal geplant. Zudem wurde versäumt, entsprechende Personalkapazitäten zu schaffen, um ein Bundesaufnahmeprogramm sinnvoll umzusetzen,” sagt Tareq Alaows von Kabul Luftbrücke.

Ein Jahr nach dem Fall von Kabul – Noch immer keine Anlaufstelle für gefährdete Afghanen bei der Bundesregierung!2022-08-15T12:49:32+02:00

Ein Jahr Kabul Luftbrücke – Wir evakuieren weiter!

Am 12. August wollen wir euch einladen, den Nachmittag und Abend mit uns im ://about blank zu verbringen! Diese Zeit gemeinsam möchten wir nutzen, um unsere inzwischen so große Community aus Verbündeten, Unterstützer*innen und Evacuees zu vernetzen, kennenzulernen und Danke zu sagen.

Ein Jahr Kabul Luftbrücke – Wir evakuieren weiter!2022-08-06T13:59:23+02:00

Zehn-Punkte-Plan: Deutschland muss zu ihrer Verantwortung stehen und Verfolgte retten

“Wir dürfen die Menschen, die für ein liberales Afghanistan tagtäglich eingestanden sind, nicht vergessen. Alle, die nicht dem Weltbild der Taliban entsprechen, müssen um ihr Leben fürchten. Sie müssen gerettet werden, egal ob sie einen direkten Bezug zu Deutschland haben oder nicht!”

Zehn-Punkte-Plan: Deutschland muss zu ihrer Verantwortung stehen und Verfolgte retten2022-08-06T12:46:49+02:00
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